Reiseberichte

Hambantota

Als wären wir nicht weggewesen! Gemessen an der Wiedersehensfreude mit Rony und Carema musste es allerdings doch schon länger her sein. „Unser“ Zimmer war blitz blank hergerichtet, und extra uns zu Ehren war in der Dusche ein neuer Duschkopf angebracht worden, der Wasserdruck war damit weit über dem Landesdurchschnitt.

 

Lagune bei Ronys Haus

Unbenutzte Raffinerie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mahlzeiten waren gewohnt umfangreich und einfach nur gut, und Rony und ich  haben beim Fischen um Sechs in der Früh sogar etwas dazu beigetragen. Zugegebenermassen in sehr bescheidenem Rahmen, aber dafür waren unsere Unterhaltungen umso toller.

Alles geht seinen gewohnten, gemächlichen Gang. Sein Haus steht immer noch, das Ersatzland ist bereits zugesprochen, aber von Frist für den Auszug und der Ausgleichszahlung keine Spur. Sie hoffen insgeheim, dass sich dies noch über Jahre hinziehen wird, und diese Hoffnung könnte sich durchaus erfüllen.

Vergangene Woche war der Premier Minister auf Inspektionstour in Hambantota. Er hat sich den Hafen, den Flughafen, das Kricket Stadion, die Filmstudios (………..ich habe einen Besuch dort in einem früheren Bericht beschrieben), einen zoologischen sowie ein botanischen Garten (Hambantota liegt in einer Trockenzone, die immer wieder längeren Dürren ausgesetzt ist – zur Zeit ist das ganze Umland braun) und den Krankenhaus Neubau angeschaut.

Rony

Beim Fischen mit Rony

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theres beim Essen

Carema, Rony und Theres

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt werden Kommissionen gebildet, die über Nutzungs- und Umnutzungspläne dieser weissen Elefanten der alten Regierung diskutieren. Der Sportminister brüstete sich mit dem Umstand, dass das Stadion für     Rs.   10 000 für Hochzeiten vermietet würde. Erstellungskosten Rs. 4.2 Billionen!? Und wer feiert eine Hochzeit in der Grössenordnung, dass es dazu ein Stadion braucht, wenn es an jeglicher Infrastruktur fehlt. Ein grossflächiger Zaun, der den Neubau eines Hyatt Regency Hotels ankündigt, rottet langsam vor sich hin. Auf dem Grundstück wird in absehbarer Zeit nicht gebaut werden.

Auch die gross angekündigten Besuche von Kreuzfahrtschiffen werden zum Desaster. Die nötigen Busse, um die Menschen in den Yala Nationalpark zu chauffieren, müssen aus Colombo gebracht werden, und der Park kommt an seine Grenzen, wenn drei Dutzend Jeeps gleichzeitig darin herum fahren. In den Jeeps haben max. 8 Personen Platz, zwei Plätze gehen an Fahrer und Guide……….man rechne! Auf Kreuzfahrtforen wird sich der Umstand schnell herumsprechen.

Viele haben auf die Versprechungen des Expräsidenten in Hambantota investiert und sind damit auf die Nase gefallen. Die wirtschaftliche Lage ist sehr schlecht. Also nichts Neues in Hambantota.

Gruppenbild im Garten von Carema und Rony

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