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Kindergarten

Unser Wunsch nach einem Paten für den Kindergarten ist in Erfüllung gegangen und wir möchten uns bei Frau Hofer ganz herzlich bedanken.

Wilkommensplakat

Die Kindergärtnerin hat damals den Bau auf dem Grundstück ihrer Schwiegermutter erstellen lassen müssen, weil dort zusätzliche Bauten erlaubt waren. Ihr eigenes Haus wurde von einer anderen Hilfsorgani-sation erstellt, die dies nicht gestattete. Auch hier sind mittlerweile die Bestimmungen gelockert worden, oder  es ist niemand mehr da, der sie über-wacht. Sie gelangte vor einem halben Jahr mit der Bitte an Roy, den Kindergarten auf ihr eigenes Grundstück verlegen zu dürfen. Roy hat dies an uns weitergeleitet und obwohl wir uns nicht vorstellen konnten, wie dies möglich sein sollte, gaben wir unser Einverständnis.

Nun, es wurde auf Sri Lankische Art und Weise bewerkstelligt: Am Haus der Kindergärtnerin wurde eine Seitenwand entfernt und der alte Kindergarten bis auf die Grundmauern in wiederverwertbare Teile zerlegt. Was beim Anbau keine Verwendung fand, wurde verkauft und vom Geld Dachziegel und Farbe angeschafft. Die Spielgeräte sind frisch aufgebaut und sogar erweitert worden und Kinder und Kindergärtnerin machten einen sehr glücklichen Eindruck. Wir hatten eine ganze Tasche Überraschungseier dabei, die von den Kindern mit grossen Augen in Empfang genommen wurden. Kaum eines wusste, wie sie zu öffnen waren, und wir hatten alle Hände voll zu tun, damit sie an den süssen Inhalt kamen. Gewohnt, mit den Fingern zu essen, war die Handhabung des Plastiklöffels auch eine Herausforderung und mit klebrigen Fingern ging es dann ans Zusammenbasteln der kleinen Spielsachen. 

 

Eine Herausforderung für unsere Ohren war das obligate Ständchen und voll Stolz haben uns die Kinder jeweils eine Zeichnung für Frau Hofer mitgegeben.

 

Das Wohnhaus beim KindergartenDer Kindergarten ist gut besucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die KinderDie Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die KinderDie Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die KinderDie Kinder

 

 

 

 

 

 

Beim Anblick des verlassenen Grundstücks mit den Grundmauern des alten Kindergartens hat uns das Herz geblutet, aber auf der Fahrt dahin kam uns auch die Distanz zu Bewusstsein, die von der Kindergärtnerin jeden Tag hatte zurückgelegt werden müssen.

Die Trauer war uns anscheinend anzusehen und man bot uns an, den Mehrerlös beim Verkauf des Grundstückes zurück zu geben. Es liesse sich bestimmt ein höherer Verkaufspreis erzielen, da der neue Besitzer aus den Grundmauern einen Laden oder etwas Ähnliches ausbauen könne.

Die Schwiegermutter müsse das Haus verkaufen, damit der Sohn eine Anstellung im Ausland annehmen könne. Wir wagen zu bezweifeln, dass sich überhaupt ein Käufer findet. Viele der Häuser stehen zum Verkauf, und von der versprochenen Infrastruktur ist nach wie vor nichts zu sehen.

Wir mussten dann auch einsehen, dass nicht unsere Befindlichkeit im Vordergrund steht, sondern dass die neue Lösung für die Kindergärtnerin viel besser ist.

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