Reiseberichte

Login

Montessori Kindergarten

Bei unserem ersten Besuch war der Kindergarten wegen Ferien geschlossen und wir haben deshalb lediglich die zwei Metallschränke gekauft, um die wir gebeten worden waren. Eigentlich wurden wir nur um einen gebeten, aber da wir uns nicht zwischen den Modellen entscheiden konnten, kauften wir beide.

Im KindergartenDie neuen Schränke im Kindergarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neuen Schränke

 

 

 

 

 

Da die Schränke auch gefüllt werden sollten, haben wir eine Papeterie im Pettah erleichtert. Malbücher, Bastelbücher, farbige Papierbogen, Bastel- und Zeichenpapier, Scheren, Leim, Farbstifte, Wachsstifte, Puzzles und Memory-Spiele.

Als wir die Kindergartenleitung fragten, was wir den Kindern mitbringen sollten, waren  60 Kinderregenschirme erbeten worden. Also haben wir das Bastelmaterial auch auf 60 Kinder ausgelegt und die Rechnung für den Riesenberg belief sich auf 180 CHF, nur knapp an den vorausgesagten 150 CHF vorbei.

Neben den gewünschten Regenschirmen haben wir dann noch zwei Fahrräder gekauft und machten uns wieder auf den Weg.

Wir trafen die Kinder nicht mehr im Hof der Zahira Schule an. Das Schulhaus wurde als Wahllokal vorbereitet und gebraucht. Sie waren in einem Nebengebäude und dürfen dann nach den Wahlen wieder in den Hof zurück. Aber im Januar soll dann der neue Kindergarten stehen!?

Die Kinder haben sich diesmal nicht mehr ganz so widerwillig von ihren Blümchen getrennt und die vorgetragenen Lieder waren vor allem laut. Noch lauter wurde es, als wir die Regenschirme verteilt haben.

Uns war beim Kauf völlig entgangen, dass an jedem Schirm eine Trillerpfeife angebracht war und das Konzert war ohrenbetäubend. Die Schränke wurden unter den grossen Augen der Kinder gefüllt und wir hoffen, dass sie viel Freude am Basteln haben werden.

 

Verteilen der GeschenkeDie Kindergärtnerinnen waren jedenfalls begeistert und wir erfuhren zu unserem Erstaunen, dass sie nicht vom Staat bezahlt werden, sondern sich ihre Löhne aus den Schulgebühren der Kinder, von ein paar wenigen Rupien im Monat, zusammensetzen. Da die meisten Eltern das Geld nach dem Tsunami nicht mehr aufbringen konnten, wurden diese erlassen. Demzufolge war es sehr schwierig, die Löhne weiter zu zahlen,  und die Ersparnisse seien aufgebraucht. Auf unsere Nachfrage wurde uns gesagt, dass der Lohn pro Kindergärtnerin vor dem Tsunami 3000 Rupien betragen hat und wir haben spontan zugesagt, dies für vorerst ein Jahr zu übernehmen.

Wir haben nie ein Versprechen gegeben, dass wir nicht aus eigener Kraft und Tasche werden einhalten können. Jede Hilfe von Dritten ermöglicht es uns beim nächsten Besuch, neue Zusagen zu machen, und wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns bisher geholfen haben, allen voran der Bank Cial.

Im KindergartenIm Kindergarten

 

 

 

Verteilen der Regenschirme

Facebook

Besucher seit März 2012

505079
heuteheute335
gestern gestern 566
diese Wochediese Woche2028
diesen Monatdiesen Monat335

Wer ist online

Aktuell sind 281 Gäste und keine Mitglieder online