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Kindergarten

Insgesamt haben wir mit Roy zusammen drei Kindergärten besucht, und es war ein Wechselbad der Gefühle.

Ganz in der Nähe von Zariyas Haus wurde nach dem Tsunami von einer namhaften privaten Hilfsorganisation ein Kindergarten für ca. 60 Kinder hingeklotzt, alles vom Feinsten. Grosse Augen machten wir vor allem bei den Toilettenanlagen, die einem Fünfsterne Hotel gut angestanden hätten.

Bastelarbeiten der Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Moment werden dort noch ganze 16 Kinder betreut und keiner zahlt der Lehrerin ein Gehalt…………….in absehbarer Zeit werden das Gebäude sowie die umliegenden Häuser abgerissen, um der Hafenerweiterung Platz zu machen.

Eine beklagenswerte Verschwendung nicht nur in Anbetracht eines Kindergartens in unmittelbarer Nähe unseres “Ferienhauses”.

Dort werden in einem Bretterverschlag 23 Kinder unter einfachsten Bedingungen unterrichtet. Die Eltern des Quartiers haben sich zusammengeschlossen und haben auf dem Stück Land, das die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, ihr möglichstes getan. Roy wird sich darum bemühen, dass ein gültiger Pachtvertrag (meistens auf 99 Jahre) für das Land zustande kommt, und wir fangen an zu sparen. Nach dem Umzug des Rainbow Kindergartens, bei dem ein Teil der Investitionen leider verloren ging, werden wir uns jedoch nach allen Seiten absichern, bevor wir wieder bei einem Bau helfen.

Die Kinder haben sich über die Tüten mit Schulheften, Bastelmaterial und Farbstiften sowie einer kleinen Süßigkeit sehr gefreut. Als ein Kind ebendiese entdeckte und den Fund vor den anderen hochhielt, geriet der Gesang arg aus den Fugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ungeteilte Freude war der Besuch des Rainbow Kindergartens. Kinder- und landes-gerecht strahlt der neue Farbanstrich und auch die Spielgeräte im Garten sind ein-wandfrei unterhalten. Die Leiterin bedankte sich im Namen der Kinder bei Frau Hofer, deren Beitrag alle drei bis vier Monate vom Konto abgehoben und in die Einrichtung fließen würde. Sie hätte viele neue Anmel-dungen und könne bald eine Erweiterung des Raumes in den Vorgarten ins Auge fassen. 

Einen Eindruck, mit was für einfachen Mitteln die Kinder ihre Kreativität ausleben, vermittelte uns auch ein Besuch in der Schule von Roys Nichten und Neffen. Die Schüler der neunten Klassen hatten sich in Gruppen mit fremden Ländern beschäftigt. Sie mussten das jeweilige Land in einem eigens gebauten Pavillon vorstellen, samt passender Kleidung und landestypischem Essen. Da stand ein Beduinenzelt aus Saudi Arabien samt Kamel, gleich daneben der Taj Mahal  zwischen Hawaii Mädchen und dem Haus aus England. Die Prinzessin trug einen sehr englischen Hut und auch die Fish and Chips sahen sehr authentisch aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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